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Java Übung 31: Speichere deine Würfe im Array

In dieser Java Übung soll ein Würfelspiel simuliert werden.

  • Lege eine Klasse namens, Würfelspiel an.
  • Diese Klasse enthält eine statische Methode, namens würfeln().
    Diese Methode erwartet einen Parameter vom Datentyp Integer, namens „anzahlWuerfe“.
    Diese Variable/Parameter repräsentiert die Anzahl der Würfe.
  • Nachdem der Methode die Anzahl der Würfe übergeben wurde, soll die Methode Zufallszahlen zwischen 1 und Sechs würfeln und diese in einem Array speichern.
  • Nachdem alle Werte im Array gespeichert wurden, werden alle Werte auf der Konsole ausgegeben.
  • Zu Kontrollzwecken rufe die Methode wuerfeln() in der main-Methode auf und übergib ihr die Zahl 10.


Für die Lösung dieser Java Übung brauchst du ein Integer-Array

Und dieses Array wird im Methodenrumpf der würfeln()-Methode angelegt.

public class WuerfelSpiel {
 
static void wuerfeln(int anzahlWuerfe){
int [] wuerfe = new int [anzahlWuerfe];//Array mit Länge aus übergebenen Parameter
}
public static void main(String[] args) {
wuerfeln(10);//Aufruf mit 1o Würfen
}
}

Die Länge des Arrays entspricht dem Wert des übergebenen Parameters.
In dem Beispielfall würdest du der Methode beim Aufruf den Wert 10 übergeben und das Array hätte die Länge 10.

Kümmern wir uns um die Zufallszahlen.

So lassen sich Zufallszahlen im Array speichern.

Das wäre der Java Code dazu:
wuerfe[i]=(int)(Math.random()*6)+1;

  • Zufallszahlen bekommst du über den Rückgabewert der Methode Math.Random().
  • Diese Zufallszahlen sind dann allerdings Kommazahlen zwischen 0 und 1.
    Da du Zufallszahlen eines Würfels simulieren möchtest, müssen diese aber zwischen 1 und 6 sein.
    Wenn du den Rückgabewert der Methode Math.Random() mit sechs multiplizierst, erhältst du Kommazahlen zwischen 0 und 6.
    Also dann: Math.Random()*6
  • Indem du diesen Wert um eins erhöhst, schließt du die Null als Zufallszahl aus.
    Die Zahlen beginnen dann erst bei eins.
    (Math.random()*6)+1
  • Da du bei einem Würfelwurf keine Kommazahlen haben möchtest, musst du den Kommawert in einen Integerwert wandeln.
    (int)(Math.random()*6)+1
  • Und diese Rückgabe speicherst du dann in dem Array „wuerfe“ unter dem entsprechenden Index ab.
    wuerfe[i]=(int)(Math.random()*6)+1

So – Zufallszahlen können erzeugt werden.
Jetzt brauchst du noch eine for-Schleife um das Array zu füllen.

So kannst du das Array mit einer for-Schleife füllen.

public class WuerfelSpiel {
 
static void wuerfeln(int anzahlWuerfe){
int [] wuerfe = new int [anzahlWuerfe];
 
for (int i =0; i<wuerfe.length; i++){
wuerfe[i]=(int)(Math.random()*6)+1;//Zufallszahlen werden an der Stelle i gespeichert
}                
}
public static void main(String[] args) {
wuerfeln(10);//Aufruf mit 1o Würfen
}
}

Die for-Schleife startet beim Wert 0.
int i = 0
Dies entspricht auch dem Index des ersten Arrayfaches.

Die Abbruchbedingung der Schleife, wird durch die Länge des Arrays bestimmt.
i < wuerfe.length

Da das Array 10 Fächer hat und das erste Fach den Index 0, wird die Schleife 10-mal durchlaufen.
Und jedes Mal wird eine neue Zufallszahl in das Array an der Stelle i gespeichert.

Und nach genau dem gleichen Prinzip, legst du die Schleife zum Lesen des Arrays an.

So kannst du die Werte aus dem Array lesen.

Anstatt die Werte zu speichern, lässt du dir die Werte im Rumpf der Schleife ausgeben.

Und dazu nutzt du die System.out.println()-Anweisung mit dem jeweiligen Fach.
System.out.println(wuerfe[i])

public class WuerfelSpiel {
 
static void wuerfeln(int anzahlWuerfe){
int [] wuerfe = new int [anzahlWuerfe];
 
//Schleife zum Füllen des Arrays
for (int i =0; i<wuerfe.length; i++){
wuerfe[i]=(int)(Math.random()*6)+1;//Zufallszahlen werden an der Stelle i gespeichert
}
 
//Schleife zum Lesen des Arrays
for (int i =0; i<wuerfe.length; i++){
System.out.println(wuerfe[i]);//Ausgabe des Wertes im Fach i
} 
}
public static void main(String[] args) {
wuerfeln(10);//Aufruf mit 1o Würfen
}
}

Und das ist die komplette Lösung zu dieser Java Übung.

Na wieviele Sechser würfelt dein Programm? 🙂


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